Montag, 2. Mai 2016

Drei Kurts

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In der letzten Zeit sind hier drei KURT- Varianten entstanden. Taschen nähe ich ja nicht so oft, aber ein schneller Einkaufsbeutel geht sich auch zwischendurch mal aus.

Die dunkelblaue Tasche, kombiniert mit grauem Leinen und einem Detail aus SnapPap habe ich verschenkt.
Die grüne ist für mich, einfach nur, weil ich den Stoff sooooo schön finde. (Für ein Kleidungsstück wären mir die Schwäne aber zu viel gewesen.)
Die gelbe Apfeltasche ist auch bei uns geblieben, für fröhliche Tage oder solche, die einen kleinen Farbklecks gebrauchen können.

KURTS

Das Schnittmuster für die "Einkaufstasche KURT" könnt Ihr kostenlos hier herunterladen. Vielleicht wäre so eine Tasche ja auch ein gutes Muttertagsgeschenk...

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Stoffe:
grüne Tasche: "Royal Swans Green" von Cloud9
gelbe Tasche: Upcycling von diesem Rock
dunkelblaue Tasche: Upcycling von diesem Rock; bei beiden Röcken war ich mit der Passform nicht mehr zufreiden

Donnerstag, 28. April 2016

Jetzt aber!

Kurz und bündig: Ich hab ein neues Frühlingsblüschen, das ich sehr mag! (Und ja, ich hoffe, es wird bald wieder warm genug, um es auch ohne zig weitere Schichten tragen zu können...)

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Der Stoff ist wunderbar leicht und zart und die Farben sehr schön frisch, ohne grell zu sein.
Den Schnitt haben sicher die meisten von Euch sofort erkannt. Schon vor 2 (?) Jahren wollte ich mir eine Mamina nähen - die unfertige Bluse von damals liegt seitdem auf dem Upcycling-Stapel... Jetzt wollte ich es noch einmal versuchen und habe mich - nach einigen Änderungen am Schnitt - noch einmal ans Werk gemacht. Hauptsächlich hab ich die Bluse (bereits von der kleinsten Größe ausgehend) enger gemacht und die Schultern verschmälert. Das soll jetzt aber kein Meckern am ursprünglichen Schnitt sein - diese Änderungen sind bei mir Standardänderungen und inzwischen (!) weiß ich, dass ich jeden Schnitt vor dem Zuschneiden mit meinem Grundschnitt vergleiche...


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verlinkt bei: RUMS
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Stoff: Cotton + Steel: Cookie Book Batist, aus dem stoffbüro
Schnitt: MAmina von ki-ba-doo

Dienstag, 26. April 2016

Schnipsel, # 3

blaetter
blueten
bieneblume
farn
 

Wie schön, dass es endlich überall grün wird! Ich glaube, nächsten Winter brauche ich so eine Decke zur Launen-Aufbesserung...

A propos: Ich geb's zu, hin und wieder möchte ich eine Dosis Schoko-Schoko-Schoko. Trotzdem finde ich "gesunde Süßigkeiten" und Backrezepte gut. Diese Bananen-Bällchen sind sehr lecker (man könnte die Schoko ja auch noch weglassen) und diese Muffins werd ich auch mal testen. Habt Ihr noch mehr Rezept-Tipps?

Auch ein Fall eher für den Herbst oder Winter: Dieser Jackenschnitt. Finde ich sehr schön.

Momentan bin ich gerade eher in Hosen-Näh-Laune. Meine Jeans kennt Ihr schon, diese Hose ist auch gerade fertig geworden, und mit diesem Schnitt liebäugle ich noch (eine tolle Version ist z.B. hier zu sehen.) (Oder dieser? Oder dieser?)

Sehr inspirierend aber auch die Blogreihe #ichbaumireinkleid. Hier oder hier findet Ihr genauere Infos.

Bald startet der Me-Made-May. Ich würde gerne mitmachen, weiß aber noch nicht, ob ich es hinkriege, so oft Fotos zu machen. (Ohne Fotos macht es irgendwie nicht so viel Spaß...)

Fotos von mir - zum Thema Nähen aber auch Alltagsbilder - findet Ihr jetzt auch bei instagram, ich freue mich, wenn Ihr herzekleid dort folgen möchtet.

Donnerstag, 21. April 2016

Jamie Jeans

Ich brauche dringend Hosen. Also näh ich mir welche ;-) - oder versuche es zumindest.

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Ich wollte schon fast den Schnitt für die vielgerühmten Ginger-Jeans kaufen, da bin ich zufällig auf die Jamie Jeans von Named gestoßen. Der Schnitt hat mir mit seinem Details - die Teilungsnaht im vorderen Bein, die Vordertaschen und die geteilten Potaschen - gleich sehr gut gefallen.

Das Nähen ist bei so einer Hose - mit all den Absteppungen - recht aufwändig, ging aber ganz problemlos. Endlich, endlich hab ich auch verstanden, wie die Schrittnaht richtig gemacht und wie der Reißverschluss eingenäht wird. Ist eigentlich ganz einfach! Bei meinen bisherigen Hosen (nach Ottobre-Schnitt) hab ich das zwar auch immer irgendwie hingekriegt, aber diesmal ist es viel besser geworden. Näh-Methode und Anleitung in der Ottobre können da nicht ganz mithalten...

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Ich habe die kleinste Größe genäht und relativ wenige Änderungen gemacht. An den Oberschenkeln und am Knie musste ich einiges an Weite herausnehmen, und wie immer musste ich das Hosenbein ein paar cm kürzen. Ganz toll finde ich aber, dass der Bund auf Anhieb super gepasst hat - bei meinen bisherigen Hosen-Näh-Versuchen musste ich immer starke hohlkreuzbedingte Änderungen machen; meistens rutscht der Bund beim Tragen immer noch. Diese Hose sitzt am Bund aber wirklich gut.

Leider, leider wirft sie aber, vor allem vorne im Schritt, ziemliche Falten. Von hinten finde ich's ok, aber vorne stört es mich schon ein bisschen. Allerdings muss ich dazu sagen, dass mir die Falten erst auf den Fotos aufgefallen sind, im Spiegel fand ich es nicht so schlimm. Der Herzliebste meint ja, in Bewegung würde das gar nicht auffallen. Und Jeans ganz ohne Falten gibt es wohl nicht - zumindest, wenn man sich darin noch bewegen will. Ich werde die Hose auf jeden Fall trotzdem tragen, aber beim nächsten Mal würde ich versuchen, die Falten vorne wegzukriegen. Das nächste Mal - ja - denn ich glaube, ich kann die Jamie Jeans durchaus als Grundlage für weitere Hosen-Experimente heranziehen.

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Den schwarzblauen Jeansstoff hab ich in einem Stoffgeschäft vor Ort gekauft, er war recht günstig und daher für ein Probemodell ideal. Er hat einen leichten Stretch-Anteil, wieviel genau, weiß ich leider nicht, aber ich schätze, auf keinen Fall mehr als 5%. Bei den nächsten Jeans würde ich wieder in hochwertigeren Denim investieren, aber so einen Bio-Stoff für 30-40€/m wollte ich zum Testen auch nicht anschneiden....
Die Absteppungen hab ich mit normalem Nähgarn und dem Dreifachstretchstich gemacht. Das hat gut funktioniert; bei dickem Jeansteppgarn fängt meine Maschine nämlich immer an, zu spinnen...

Ich dreh heute eine Runde bei RUMS. Mal sehen, welche Hosen noch so genäht werden. Einen Chino-Schnitt hab ich ja schon mal ausgedruckt...

Dienstag, 12. April 2016

Der weiße Hai

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Eigentlich wäre es ja schön langsam an der Zeit, Kurzarm-T-Shirts zu nähen. Für meinen Sohn sind in den letzten Wochen aber doch noch ein paar langärmelige Leiberln entstanden - hilft ja nichts, wenn fast alle Oberteile im Schrank plötzlich nur mehr 3/4-Ärmeln haben und bauchfrei sind....

Ich hatte noch dunkelblauen Jersey (aus dem ich mir Leggins genäht habe) übrig, und eigentlich wollte ich ein ganz schlichtes, einfarbiges (Unter-)Leibchen nähen. Schlicht ist es dann aber doch nicht geworden, denn plötzlich hatte ich eine Eingebung!

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Nur wenig später hatte ich schon eine Schablone ausgeschnitten. (Ich verwende dafür selbstklebende Bucheinbindefolie - weil wir davon noch eine Rolle haben, für die ich keinen anderen Verwendungszweck weiß; mit Freezer Paper geht es aber auch.) Weiße Stoffmalfarbe hatte ich auch noch - ich habe sie mit einem Haushalts-Schwamm zart aufgetupft, um einen unregelmäßigen Farbauftrag zu erreichen. Mit dem Effekt bin ich sehr zufrieden, ich glaube, es wird in Zukunft wieder öfter schabloniert oder gedruckt werden...
Und dass mein Sohn findet den Hai ziemlich cool findet, muss ich wohl nicht extra erwähnen...


T-Shirts


Als Schnitt habe ich das Jerseykleid LISA verwendet - Vorder-und Rückenteil habe ich gekürzt und an den Seiten begradigt. (Ich denke, Ihr könnt Euch das vorstellen - bei Bedarf zeige ich aber mal eine genauere Anleitung.) So entsteht ein schmal geschnittenes Basic-Shirt, das ich eben nicht nur für meine Tochter schon oft genäht habe, sondern auch für meinen Sohn. Mit Details wie einer Brusttasche oder einer Knopfleiste lässt sich der schlichte Schnitt leicht abwandeln.

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Mir fällt gerade auf, dass ich für meinen Kleinen schon lang keinen Stoff mehr gekauft habe - irgendwie fallen immer Reste von Nähprojekten für mich oder das Töchterchen an, die gerade noch für ein Kleidungsstück in seiner Größe reichen. (Der Familienpartnerlook bleibt so auch nicht aus, aber ich versuche, geschickt zu dosieren bzw. aus denselben Stoffen Sachen für unterschiedliche Jahreszeiten zu nähen.) Das eine oder andere Upcycling-Projekt geht sich auch noch aus, und das finde ich ja immer gut.

Und Ihr so? Näht Ihr schon Sommersachen?

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Stoffe: Bio-Ringeljersey Alberto, dunkelblau und mittelblau
           Ringeljersey rauchblau/weiß und Uni-Jersey dunkelblau von Lillestoff
           Upcycling von diesem Kleid und dieser Leggins

Schnitt: Jerseykleid LISA, abgewandelt
Anleitung Knopfleiste: bei Pattydoo

Montag, 4. April 2016

Schön gemütlich

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Eine bequeme Hose zum Herumlümmeln auf der Couch, zum Kuscheln, zum Spielen, zum Toben, fürs Turnen... die braucht einfach jede und jeder, oder? (Deshalb hab ich mir auch zwei genäht in der letzten Zeit; wenn ich es schaffe, Fotos zu machen, zeig ich Euch die auch noch...)

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Für meine Tochter hab ich eine Mix & Moritz-Hose mit aufgesetzten gerundeten Taschen und mit Bündchen am Beinabschluss genäht.
Der Stoff ist der Sweat im Denim Look von Nosh, in der Farbe Chili, einem sehr schönen Dunkelrot. Die dunkelroten Bündchen aus dem Stoffbüro passen farblich ganz genau dazu.

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Außerdem gibt's noch eine Jacke für das Kind, auch aus Sweat, auch von Nosh, gestreift in Marine/Off-White kombiniert mit dunkelgrau meliertem Bündchen.
(Mit so vielen Bio-Stoffen schau ich mal bei der "Ich-näh-Bio"-Linkparty vorbei.)

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Der Jackenschnitt ist aus der Ottobre, wobei ich auf Wunsch der Tochter andere Taschen genäht habe. Die Größe 134 ist überall noch etwas lang, das fällt vor allem bei den Ellgogenflicken auf. In der Weite passt die Jacke aber schon gut: Der Schnitt fällt eher schmal aus, finde ich - was ja bei den Ottobre-Sachen eher eine Ausnahme ist.

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Ich zeige Euch hier noch eine Innenansicht der Jacke - und geselle mich damit zur Sammlung "Inside Out". Besonders spannend wirkt der Blick nach innen vielleicht nicht, worauf ich aber hinaus will, ist der Reißverschluss. Einen solchen bei ungefütterten Jacken einzunähen finde ich immer ein bisschen problematisch, weil immer irgendwo offene Kanten zu sehen bleiben. In der Ottobre-Anleitung wird der Reißverschluss übrigens genau umgekehrt eingenäht als ich es dann getan habe, also so, dass die Reißverschlusskanten außen zu sehen sind. Anders finde ich es schöner, aber so richtig toll ist diese Variante auch nicht, v.a. wenn die Jacke offen getragen wird. Außerdem kratzt der Reißverschluss oben am Kragen ein bisschen, wenn man ihn ganz zumacht, da wäre ein Kinnschutz praktisch.
Die eleganteste Lösung für den Reißverschluss wären wohl Belege, aber ich war, ehrlich gesagt, zu faul dafür. Habt Ihr sonst noch Tipps?

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Schnitte:
Hose: MIX & MORITZ
T-Shirt: Jerseykleid LISA, zum T-Shirt gekürzt
Jacke: "Tightrope Walker", Ottobre 4/15
Stoffe: Hose und Jacke siehe oben; T-Shirt: hier


Donnerstag, 24. März 2016

Lieblingspünktchen

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Einer der schönsten Stoffe aller Zeiten ist für mich der dunkelblaue Baumwollbatist von Atelier Brunette mit den zarten Doppel-Pünktchen in senfgelb und weiß. (Hier habe ich ein Kleid daraus gezeigt; der Stoff war aus dem Stoffbüro, es gibt ihn noch in rot.)

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Ich hatte noch einen klitzekleinen Rest übrig, den ich unbedingt verwenden wollte. Die Kombination mit einem anderen Rest, einem leichten, dunkelblauen  Baumwollstoff, hat mir gleich gut gefallen. Als Schnitt hat sich ein Modell - W - aus dem japanischen Nähbuch "Kleider, Tops, Jacken und Hosen" angeboten, das ich schon länger mal nähen wollte. Eigentlich handelt es sich bei Modell W ja um Kleid, das ich aber problemlos zum Oberteil gekürzt habe. Auch die Puffärmel, die im Original vorgesehen sind, habe ich ausgetauscht gegen normale Ärmel. Dafür habe ich die Ärmel (und Armausschnitte) von Modell H aus demselben Buch übernommen.

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Mit meinem Blüschen bin ich jedenfalls sehr zufrieden und ich freu mich schon, wenn die Temperaturen soweit steigen, dass ich es auch ohne Jacke tragen kann....
Inzwischen schau ich mal bei RUMS vorbei und wünsche Euch schon mal schöne Ostertage!