Donnerstag, 12. Juli 2012

Über das Mutter-Sein


Vor kurzem hab ich in meinem Posteingang eine Anfrage von HungerPipiLangeweile - ein interessanter Blog, der sich mit allen Themen rund um Kinder und Familie auseinandersetzt - gefunden: Ob ich nicht an der Reihe "Mütter und Väter vorgestellt" teilnehmen und ein paar Fragen zum Thema Mutter-Sein beantworten möchte.
Zuerst hab ich ein bisschen gezögert. Es geht da ja doch um ziemlich Privates, und eigentlich schreibe ich hier nicht so gerne in aller Öffentlichkeit über Dinge, die nur mich oder meine Familie etwas angehen. Aber das Thema Mutter-Sein ist für mich schon ein ganz besonders wichtiges und liegt mir sehr am Herzen. Ich finde es einfach wichtig, da auch mal ungeschönt darüber zu berichten oder zuzugeben, dass nicht immer alles Idylle pur ist - so wunderschön es auf der anderen Seite eben auch ist, Mama zu sein. Natürlich ist das, was ich geschrieben habe, nur ein Ausschnitt meiner Gedanken zum Thema und kann nicht jeden Aspekt meines Mama-Seins abdecken - da müsste ich ein ganzes Buch schreiben und wäre wohl noch nicht fertig.... Trotzdem: Ein paar Dinge bin ich mal losgeworden :-) Hier könnt Ihr das Interview lesen!
Ich bin gespannt auf Eure Meinungen dazu!

Kommentare:

  1. Wunder-, wunder-, wunderschön! Und so wahr!! Danke für diesen tollen Einblick in Dein Leben als Mutter! Und die Bilder von Euch beiden sind so schön! Auf dem ersten Bild erkennt man schon das große Interesse am Malen und Zeichnen .. Ich bin mir sicher, auch, wenn ich ihre aktuellen Bilder anschaue, dass sie da ein großes Talent geerbt hat!

    Alles Liebe für Euch und ich drücke die Daumen, dass es auch zu viert so wunderbar entspannte Momente geben wird!

    Sindy

    AntwortenLöschen
  2. Das ist echt ein toller Text von dir, der interessante Einblicke verschafft. Und die Fotos von dir und deiner Tochter sind echt schön.

    Ich kann ja nicht aus eigener Erfahrung sprechen und auch in meinem Freundeskreis gibt es NOCH keine Mütter. Aber zwei Freundinnen sind jetzt schwanger, und ich bin auch schon ganz aufgeregt und gespannt, wie sich ihr Leben und alles drumherum verändern wird.
    Mit meinen Eltern habe ich noch letztens über ein Thema, was du auch ansprichtst gesprochen: Sollen beide arbeiten gehen, wer bleibt zuhause... Meine Mutter arbeitet in einer Grundschule in der Betreuung und ist somit selbst stark in der ganzen Thematik eingebunden, mein Vater im Büro u.a. für das Personal zuständig und somit auch von einer anderen Sicht von dem Thema "betroffen" (zwei Kolleginnen haben erst vor kurzem Kinder bekommen). Wir haben hier auch kontrovers diskutiert. Ich selbst fand es für mich als Kind sehr schön, wie es meine Eltern geregelt hatten: Mein Vater war Vollzeit arbeiten, meine Mutter komplett zuhause und somit für mich und meine 2,5 Jahre jüngere Schwester da. Als sie dann Kurse an der Familienbildungsstätte gegeben hat, konnten wir mit, somit mussten wir nie von anderen betreut werden. Wie gesagt, für mich als Kind fand ich das schön und ich denke, dass es zum Beispiel auch für mich persönlich sehr gut war, dass jemand zuhause war, wenn ich aus der Schule nach Hause kam, weil ich schon immer viel erzählt habe.
    Aber ich kann auch verstehen, wenn das nicht überall so abläuft. Teilweise geht das ja aus Geldgründen nicht, teilweise können sich manche Frauen einfach nicht vorstellen, solange aus ihrem Beruf rauszubleiben.
    Da muss jede Familie für sich selbst die optimale Lösung finden, das schreibst du selbst ja auch.

    Viele liebe Grüße nach Österreich!
    P.S.: Danke für deine Tipps bzgl. der Batik-Hose. Ich schau mal, was ich draus mache!

    AntwortenLöschen
  3. Vielen Dank, dass Du Dein Zögern aufgegeben hast :-) Ein tolles Interview, wir haben uns sehr gefreut. Liebe Grüsse, Else

    AntwortenLöschen
  4. Da ist dir ein sehr spannender Einblick ins Muttersein gelungen, auch die Fotos finde ich superlieb! Ich bin schon sehr gespannt, wie´s mir dann als Mama gehen wird - es wird ja bestimmt ganz anders, als ich´s mir vorstelle ;) Aber ich freu mich drauf! Liebe Grüße, Selina

    AntwortenLöschen
  5. Dass es sehr schwerfällt, private Dinge über sich preiszugeben hab ich kürzlich ja selber gemerkt - aber ich weiß auch, dass ich selbst neugierig bin auf dei Menschen hinter den Blogs. Deshalb ist es sehr schön, mehr von Dir zu erfahren, zumal ich das meiste zu 100% unterschreiben kann.
    Es gibt keinen objektiv besten Weg, wie man Elternschaft angeht, es gibt nur den subjektiv passenden. Und der Versuch alles perfekt zu machen, macht Mütter kaputt und ist damit auch nicht gut für die Kinder - etwas unperfekter aber entspannter tut jeder Familie gut.

    Lieber Gruß,
    Katja

    AntwortenLöschen
  6. Huhu Steffi,
    schöner Text und wunderschöne Bilder :)
    Lieben Gruß

    AntwortenLöschen
  7. Ein tolles Interview und tolle Bilder <3 Vielen Dank, dass du dich am Ende getraut hast.

    AntwortenLöschen
  8. Liebe Steffi,
    das lese ich mir bestimmt noch mehr als einmal durch, um überhaupt alles zu erfassen, was drin steckt.

    Nach zweifacher Lektüre möchte ich Dir ein Kompliment machen für die gute Mischung aus Wärme und Wahrheit, die Deinem Text innewohnt.

    Als Eltern wie als Menschen sind wir gut, wenn wir authentisch sind und die Kraft haben, es bleiben zu können, selbst wenn wir unpopuläre Entscheidungen treffen.

    Neulich gelesen: "The first thing you have to do if you want to raise nice kids, is you have to talk to them like they are people instead of talking to them like they're property." (Frank Zappa).

    Sei liebst gegrüßt. Danke für Deine Offenheit. Nina

    AntwortenLöschen
  9. Super! Echt aus dem Herzen gesprochen!!! LG A.

    AntwortenLöschen
  10. Das ist total schön.
    Grüße
    MArie

    AntwortenLöschen
  11. Hallo!
    Wunderschöne Worte die Du da gefunden hast! Ich bin Mama von 3 wundervollen Buben und auch wir haben uns dafür entschieden dass ich die ersten Jahre bei den Kindern zuhause bleibe. Ich bin froh dass wir uns diesen Luxux leisten könnnen und ich genieße es sehr. Aber auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich manchmal schief angeschaut werde weil ich jetzt schon einige Jahre zuhause bin. So als wenn man weniger wert wäre, wenn man "nur" Hausfrau und Mutter ist. Da muss man teilweise schon ein dickes Fell haben ;-)
    Liebe Grüße aus NÖ und alles Gute fürs 2. Kind! Es ist zwar anstrengend, aber es wird mit jedem Kind schöner :-)

    AntwortenLöschen
  12. Deinen Beitrag zum "Mama-sein" habe ich sehr gern gelesen. Mir gefällt deine "gesunde" Einstellung. Das Leben mit Kindern kann auch schon mal anstrengend sein, warum noch alles zusätzlich komplizieren? Ich denke, dass es wichtig ist, Spielräume zu haben und kein ewiger Prinzipienreiter zu sein. Auch ich bin Zuhause und kümmere mich um die Kinder, weil das so am Besten in unser Leben passt. Da das auch hier, wo ich lebe, nicht das gängige Modell ist, werde ich auch häufig mit dem Unverständnis andere konfrontiert und beschäftige mich in Selbstgesprächen mit diesem Thema.
    Übrigens: Auf unserer Urlaubsreise haben wir zwei mal Stop in Graz gemacht und sehr die Freundlichkeit der Österreicher genossen! Dir wünsche ich einen schönen, schönen Sommer mit Babybauch und Töchterlein und bin schon gespannt auf den kleinen September-Jungen.

    Liebe Grüße, Mascha.

    AntwortenLöschen
  13. Danke für dein wundschönes Interview! Wunderbare wahre Worte und tolle Bilder. Mit Kindern ticken die Uhren einfach anders :) Ich hätte vor der Geburt der Räubertochter auch nicht gedacht, dass es so eine Art von bedingungsloser Liebe überhaupt gibt. Bei dir spürt man sie in jedem Satz.

    Alles Liebe,
    Steffi

    AntwortenLöschen
  14. Hallo Steffi,
    ein sehr schöne Interview hast du da gegeben.
    Ich habe es besonders interessiert gelesen, da ich im November mein erste Kind erwarte.
    Auch mein Mann und ich setzen uns gerade mit dem Thema der Kinderbetreuung auseinander und es wird auch so sein, dass ich (freiwillig) zu Hause bleibe. Ich möchte einfach für diesen lang ersehnten kleinen Menschen da sein. Und ja, auch ich merke jetzt schon diese kontroversen Diskussionen und den Druck von außen: Organscreening ja oder nein; Wahl des Geburtsortes (wir wollen ins Geburtshaus und nicht ins Krankenhaus gehen);wie du willst zu Hause bleiben?;...
    Aber ich denke mir, dass sich das schon alles fügen wird und freue mich auf unser Kind.

    Liebe Grüße aus Düsseldorf und alles Gute
    Melanie

    AntwortenLöschen
  15. ein schöner artikel! und ich finde es gut, dass du offen über unruhige nächte sprichst - wir haben auch sehr unerholsame, schon seit monaten, und angeblich schlafen ja alle anderen babys durch...
    linnea

    AntwortenLöschen

Schön, dass Du mir etwas sagen willst! Ich freue mich über jeden einzelnen Kommentar!