Montag, 10. Oktober 2016

#myfallessentials: Eine neue Runde

Vor etwa einem Jahr habe ich ausführlich über meine #myfallessentials berichtet - nämlich über den Inhalt meines Kleiderschranks und über das wohlüberlegte Planen desselben.
Angefangen hatte ja alles mit der #myspringessentials-Idee von Elke, Lena und Sindy. Seitdem sind die Themen Capsule Wardrobe und Nähen mit Plan immer wieder präsent. Vor kurzem hatte Sindy angeregt, die #myfallessentials noch einmal aufzugreifen, und ich freue mich, dass sich mit Lena, Elke, Marina, Eveline und Sindy eine sehr feine Gruppe zusammengefunden hat. Heute könnt Ihr auch bei Ihnen einen Beitrag zu den myfallessentials lesen, im Januar und im April gibt es dann weitere Termine, an denen wir von unseren Erfahrungen berichten wollen.

Um mich an dieser Stelle nicht zu wiederholen, verweise ich gerne noch einmal auf meinen Blogbeitrag vom letzten Jahr - was dort geschrieben steht, hat alles noch Gültigkeit.

grafikmyfallessentials


Was hat sich also getan seit letztem Jahr?

Ich glaube, ich bin auf einem ganz guten Weg. Ich bin mir recht sicher, was denn nun mein Stil ist und was zu mir passt.

Trotzdem gibt es immer noch die Tage, an denen ich das Gefühl habe, nicht das Passende im Schrank zu haben. (Vielleicht bin ich an solchen Tagen aber auch einfach nur schlecht gelaunt?)
Zu wenig habe ich nicht, nein.
Aber es fehlt noch an wenigen, ganz bestimmten Teilen, die das Vorhandene perfekt ergänzen. Welche diese Schlüsselteile sein sollen, weiß ich aber leider noch nicht so genau.

Ich will ehrlich sein: Trotz aller Bemühungen, vernünftig, geplant und reduziert zu nähen, haben sich im Laufe des Jahres doch wieder einige Kleidungsstücke eingeschlichen, mit denen ich nicht zu 100% zufrieden bin.
Zum einen - das ist der einzige Nachteil beim Selbernähen - merke ich eben manchmal erst, wenn ich fertig bin, dass ein Kleidungsstück doch nicht so ganz das geworden ist, was ich mir vorgestellt hatte, dass die Passform nicht so gut ist o.ä.
Zum anderen beschäftige ich mich viel mit Schnittkonstruktion, und dabei entstehen eben auch einige Test-Stücke, die zwar tragbar sind (und auch getragen werden), aber noch nicht so ganz das Wahre.

Ich finde das nicht schlimm. Wichtig ist nur, mich dann auch wieder von solchen Stücken zu trennen. (Oft wandern die dann auf den Upcycling-Stapel, schon öfter hab ich meinen Kindern noch etwas Nützliches aus solchen Kleidungsstücken genäht.)

Vor der kommenden Wintersaison möchte ich also noch einmal alles durchsortieren und ausmisten.

Mein Vorhaben lautet außerdem, die Kleidung, die ich habe, möglichst gut auszunutzen! Ich möchte versuchen, neue Kombinationen aus dem Vorhandenen rauszuholen, noch mehr darauf zu achten, was meine absoluten Lieblingsstücke sind und warum sie es sind.

Und wenn ich dann die "Schlüsselstücke" finde, die als Ergänzung noch fehlen (wenn das tatsächlich der Fall ist), möchte ich sie - gut durchdacht - noch in Ruhe nähen.

myfallessentials_farben
Letztens beim Packen für eine kurze Reise ist dieser Kleidungsstapel zusammengekommen - ich denke, meine farblichen Präferenzen sind eindeutig erkennbar. ;-)

Letzten Mai habe ich beim MeMadeMay mitgemacht. (Outfitfotos habe ich auf Instagram gezeigt.) Zwar habe ich nicht täglich ein Foto gemacht, aber über einen längeren Zeitraum hinweg meine selbstgenähten Kleidungsstücke an mir zu fotografieren, hat mir sehr geholfen, mir meines Stils nochmal bewusster zu werden. Und es hat mir irgendwie vor Augen geführt, wieviele schöne Sachen ich eigentlich habe, und dass ich darauf stolz sein kann, die alle selbst genäht zu haben. Das ist nicht selbstverständlich - und es ist auch nicht selbstverständlich, überhaupt einen vollen Kleiderschrank zu haben!

Jedenfalls nehme ich mir vor, in den kommenden Wochen auch wieder häufig (wenn auch bestimmt nicht täglich) Outfitfotos zu machen, diese zu sammeln und anschließend vielleicht irgendwie auszuwerten. - Dazu dann mehr im Januar (und zwischendurch auf Instagram)....

Ich will nicht ausschließen, dass trotz aller Vorhaben zur Zurückhaltung, doch noch das eine oder andere spontan genähte Kleidungsstück entstehen wird - wenn mir der Stoff oder der Schnitt über den Weg laufen. Das gönn ich mir dann einfach. Mein Ziel ist nicht Askese, sondern eine Garderobe voller Stücke, die ich wirklich gerne mag. Aber noch ein bisschen mehr Langsamkeit und ein bisschen mehr Innehalten wünsche ich mir dabei.




myfallessentials2016


Ich freu mich also über die #myfallessentials! Hier geht es zu den Beiträgen von Elke, Eveline, Lena, Marina und Sindy.
Wenn Ihr auch mitmachen und Eure Gedanken zum Thema teilen wollt, findet Ihr bei Elke wieder die Möglichkeit, Euch zu verlinken.