Mittwoch, 27. Januar 2016

Nomen est omen

HemdMICHEL4


Vor einiger Zeit habe ich meinen Mann gezwungen liebevoll aufgefordert, seinen Kleiderschrank auszumisten. Da sind ganz schön spannende Stücke zu Tage gekommen ;-), aber auch ein paar Sachen, die ich sofort zum Upcyclen zur Seite gelegt habe. So ist gleich mal eine Hose für unseren Sohn entstanden, und jetzt auch noch ein Hemd, eben aus einem alten Herrenhemd mit merkwürdigem Schnitt. Den dunkelblauen (mein Sohn findet, er ist schwarz, und schwarz = cool = Lieblingsfarbe), etwas festeren Stoff fand ich nämlich gut.

HemdMICHEL5


Genäht hab ich dann ein MICHEL-Hemd, die Version mit der durchgehenden Knopfleiste. Details - die Innenseite von Knopfleiste, Kragen und Manschette, die Schlaufe am Rücken und die Ärmeleinfassung - hab ich aus einem Rest dunkelblau-weiß-kariertem Stoff zugeschnitten. Das finde ich jetzt gar nicht mehr sooo toll, weil der Stoff mit dem vielen Weiß meiner Meinung nach einen zu starken Kontrast zur größeren dunkelblauen Fläche bildet, aber es geht schon noch in Ordnung.

HemdMICHEL2


Die Knöpfe konnte ich vom alten Hemd übernehmen, einen hab ich mit rotem Garn angenäht, das dazu gehörige Knopfloch ist auch mit Rot genäht - gefällt mir!

HemdMICHEL1


Und zum MICHEL-Hemd gehört auch eine passende Mütze: Meinem Sohn passt inzwischen die Kappe seiner Schwester, da muss für sie heuer wohl ein neues Exemplar her - meine Kinder lieben nämlich Kopfbedeckungen, und Herr Schmidt & sein Sohn hat sich sehr gut bewährt bei uns. 

HemdMICHEL6


Ach so, und dass es am Hemd liegt, das Blödsinn machen - kann sein, ich garantiere für nichts...

Montag, 25. Januar 2016

Verlosungsgewinner und Kleiderwoche

Schön, dass so viele an meiner Verlosung teilgenommen haben!
Je ein E-Book für das "Jerseykleid LISA" gewonnen, haben (laut Random.org) :

Frau S. (Meldest Du Dich bei mir? Ich konnte Deine E-Mail-Adresse nicht finden.)
Zvenia
Jule

Alle anderen bekommen das E-Book gerne hier.





A propos Kleider: Bei Johy startet heute eine Kleiderwoche, hier der erste Beitrag dazu.
Bestimmt gibt es ganz viel Inspiration zum Thema Kleidernähen! Ihr könnt Euch bis 29.1. verlinken, mit Kinderkleidern oder auch einem Kleid für Euch selbst.
Und zu gewinnen gibt es auch wieder was...

Donnerstag, 21. Januar 2016

Blaues und Graues für kalte Tage

sweatjacke1

 Ich bin nicht wirklich böse, ich sehe nur so aus.

Eigentlich bin ich ja nicht so der Sweatjacken-Typ. 
Dass ich mir trotzdem eine genäht habe, hat eine längere Vorgeschichte. Der Schnitt "Lady Bella" hat mir schon lange gut gefallen, und irgendwann hatte ich ihn, mit Gedanken an eine Freizeit-Wander-"Sport"-Jacke gekauft, damals ist das Projekt aber im Sand verlaufen, weil der geplante Stoff schon ausverkauft war.
Vor einem Jahr dann wollte ich mir eigentlich ein Sweat-Kleid (Frau Fannie - hab's später aus anderem Stoff probiert, steht mir leider gar nicht) nähen und habe dafür Stoff bestellt. Zuerst war ich mal ziemlich enttäuscht, weil der angeblich jeansblaue Stoff in Wahrheit grau war - zumindest außen, blau ist nur die sehr kuschelige Innenseite. Irgendwie hatte ich mir auch eingebildet, dass der Stoff elastisch sei, was er nicht war.... Kurz, aus dem Kleid wurde nichts, und plötzlich ist mir "Lady Bella" wieder eingefallen. 
Zugeschnitten war schnell, und eigentlich auch die Jacke selbst war flott genäht, bis, ja bis dann der Reißverschluss an der Reihe gewesen wäre. Ich hatte nämlich keinen passenden. Und den hab ich bis heute nicht - ich habe tatsächlich ein Jahr lang versucht, einen farblich perfekt passenden Reißverschluss zu finden. Irgendwann hab ich dann aufgegeben und einen gekauft, der dunkler ist. Das Ergebnis finde ich jetzt gar nicht so schlecht, der Kontrast hat auch was!

sweatjacke2

Die Jacke hab ich fast ohne Änderungen genäht, ich hab sie nur um, ich glaube, 5 cm gekürzt und den Schnitt an den Schultern und den Armausschnitten etwas verschmälert. Die Reißverschlusskanten sind mit Belegen gearbeitet, das ist im E-Book anders vorgesehen, ich hab aber eine gute Anleitung dazu gefunden; die Kapuze hab ich auch nur mit Belegen ausgestattet und nicht ganz gefüttert, weil ich die flauschige - und farblich so schöne! - Innenseite des Stoffs zur Geltung kommen lassen wollte.
Meine Sweatjacke ist auf jeden Fall sehr gemütlich und sehr schön warm - das kann ich gerade sehr gut gebrauchen, es ist richtig kalt geworden. (Und weil es kalt ist, gibt es auch nur stark bearbeitete Innenfotos. Ich bewundere ja alle, die sich im Schnee ohne Mantel fotografieren lassen - ist mir eindeutig zu kalt, und erst recht für meine Kinder. Draußenfotos gibt es dann wieder im Frühling, ok?)

sweatjacke3


So, und weil das heute richtig lang wird, geht's noch weiter:
Nachdem ich seit einem Jahr fast ausschließlich diese Hose trage, wurde es doch mal Zeit für ein zweites Paar Jeans. 
Diesmal hab ich versucht, den Schnitt von einer alten, sich auflösenden Kaufjeans abzunehmen. Das ging auch einigermaßen gut, ich musste dann aber während des Nähens noch Einiges anpassen. An der fertigen Hose habe ich - natürlich - ein paar Kleinigkeiten auszusetzen, aber so schlecht finde ich sie nicht. Allerdings rutscht der Bund schon wieder, obwohl ich ihn wirklich ziemlich eng gemacht habe (und sogar nachträglich noch mal enger) und auch gut verstärkt (mit Vlieseline H250). Gibt's da irgendeinen Trick???
Am Hosennähen/Jeansnähen möchte ich jedenfalls weiterhin daran bleiben... Was wäre das Nähen ohne Herausforderung?

jeansundshirt


Leicht von der Hand geht mir hingegen das T-Shirt-Nähen. Ich glaube, jetzt hab ich endlich, endlich meine für mich perfekten Standardschnitte für Jersey-Oberteile zusammenbekommen - hier mit "normalen" Ärmeln, und heute hier mit Raglan-Ärmeln. Ich fühl mich jedenfalls sehr wohl in diesem T-Shirt, was aber auch an Farbe und Stoff liegen mag...

T-Shirt


Zu guter Letzt: 
Vom Sweat war noch ein Stückchen übrig. Und weil mein Sohn auch noch eine warme Jacke gebrauchen konnte, hab ich ihm auch noch eine Jacke genäht. Vom Mutter-Kind-Partnerlook bin ich zwar nicht so überzeugt, aber wir müssen unsere Jacken ja nicht an denselben Tagen tragen...

Kinderjacke

Die Kinderjacke ist nach einem Ottobre-Schnitt genäht - auf die vorgesehenen Teilungsnähte und die Taschen hab ich aus reiner Faulheit verzichtet - und sitzt in Größe 98 am 100cm großen Kind noch recht üppig. Macht aber nichts, dann passt die Jacke auch nächsten Herbst noch. Den Aufnäher (da ist ein Eisbär drauf) hatte ich seit Jahren in einer Restekiste, den hatte ich mal von einem ausgemusterten Shirt gerettet.

So, jetzt gibt's noch eine Runde RUMS und mit T-Shirt und Jeans eine Runde Ich-näh-Bio. Und ich versuche mal, dass ich meine zweite warme Jacke übers Wochenende fertig stricke...


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Sweatjacke:
Schnitt: "Lady Bella" mit Free-Book-Kapuze
Stoff: Wintersweat + farblich passende Bündchen, letztes Jahr von den Lieblingsstücken

Jeans:
Schnitt: von Kaufhose abgenommen

T-Shirt:
Schnitt: von mir
Stoff: Bio-Jersey "Holland" von Lillestoff, über Biostoffe.at

Kinderjacke:
Schnitt: "Lizard", Ottobre 1/14
Kinderhose: MIX & MORITZ, aus Papas alter Hose genäht

Dienstag, 19. Januar 2016

Viele LISA-Kleider: Designbeispiele und Gewinnspiel

Selbstverständlich wurde das neue LISA-E-Book von einigen meiner Probenäherinnen getestet. Wie versprochen, gibt es heute einen Einblick in die wunderbaren Designbeispiele.

Mein herzlicher Dank geht an

Anja von AHkadabra
Elogent
Martina von Girafanten
Johy von Johys bunte Welt
Barbara von JoNo
Maarika von Liivi & Liivi
Maria von Quergenäht

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Das E-Book enthält nach wie vor den Grundschnitt in den Größen 86-140.
Die Ärmel gibt es als kurze Ärmel, 3/4-lange Ärmel und lange Ärmel. Halsausschnitt und Ärmelsäume können mit Bündchen genäht werden oder mit einem Jerseystreifen eingefasst werden.

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Neu sind die Schnittteile für Kleider mit angesetzten, eingekräuselten Rockteilen - einmal tiefer, einmal höher:

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Hier kann man toll auch verschiedene Stoffe verwenden oder mit einem Wechsel der Musterrichtung arbeiten.

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Zwischen Ober-und Unterteil kann eine Jerseypaspel mitgefasst werden.

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Meine Probenäherinnen haben außerdem ein paar eigene Ideen ausprobiert und bewiesen, dass sich toll mit dem Schnitt spielen lässt - mit der Taschenanzahl und -position, durchs Einfügen von Teilungsnähten und Anbringen von Applikationen, mit Hilfe von kleinen Details wie der hübschen Schleife, einem Kragen oder einem Gürtel, durchs Kürzen auf Tunikalänge ...
Die Möglichkeiten, aus einem Basic-Schnitt mehr zu machen, sind wohl endlos... :-)

Das neue LISA-E-Book verlose ich 3x unter allen, die bis einschließlich Sonntag, 24.1.2016 unter diesem Post einen Kommentar hinterlassen. (Bitte auch eine E-Mail-Adresse angeben, wenn diese nicht im Nutzerprofil hinterlegt ist.)
Außerdem verlose ich 3 weitere Exemplare auf der Fabelwald-Facebookseite, schaut gerne vorbei!

Das E-Book gibt es im Fabelwald-Shop, hier.
Viel Spaß beim Nähen!

Montag, 18. Januar 2016

LISA, NEU!

Bestimmt kennt Ihr das "Jerseykleid LISA"?!

LISA

Seit ich das E-Book herausgebracht habe, ist nicht nur meine Tochter gewachsen.

GrundschnittLISA

Grundschnitt
Der schlichte, A-Linien-förmige Grundschnitt ist hier mit einer Applikation versehen: Denn natürlich ist es in keiner Weise zulässig, dass nur der kleine Bruder einen Delfin auf einem Kleidungsstück hat...


Beim Immer-Wieder-Nähen von LISA sind mir viele Abwandlungsideen gekommen, am beliebtesten das Ansetzen eines eingekräuselten Rockteils.

LISAhochangesetztesRockteil
LISA mit hoch angesetztem Rockteil

Deshalb hab ich das E-Book überarbeitet und ergänzt:

LISA gibt es nach wie vor in den Größen 86 - 140. Der Schnitt ist erweitert um die Varianten mit hoch angesetztem Rockteil und tief angesetztem Rockteil.
Die Passform ist ganz leicht überarbeitet worden; die Ärmel gibt es als kurze, lange oder 3/4-lange Ärmel.
Halsausschnitt und Ärmelsäume können eingefasst oder mit Bündchen gearbeitet werden.
Die Anleitung ist ergänzt, verbessert, neu strukturiert und bewusst sehr genau und so beschrieben, dass auch NähanfängerInnen damit zurecht kommen. (Für die Versierteren gibt es zusätzlich eine Kurzanleitung.)

LISAtiefangesetztesRockteil
LISA mit tief angesetztem Rockteil
kennt Ihr vielleicht schon von hier

Die neue Version von LISA gibt es ab sofort im Fabelwald, ich freu mich, wenn Ihr vorbei schaut!

Wer bereits die alte Version von LISA gekauft hat, braucht sich aber nicht ärgern. Wer sich - mit der Dawanda-Bestellnummer!!! - bis zum 31.1.2016 bei mir meldet (fabelwald@gmx.at), bekommt das Update gratis zugeschickt. 

Morgen zeige ich Euch die Designbeispiele meiner Probenäherinnen, die gibt es dann auch hier zu sehen und auf Facebook. Und zu gewinnen gibt es dann auch etwas... :-)

Dienstag, 12. Januar 2016

Schnipsel, # 1

esel
winterfluss
spiegelungwasser
winterbeine
haubeschal
jacke


Esel-Anhänger für meine Nichte; als Brosche klappt's nicht so gut, die Nadel ist etwas zu schwer 

*
machen mir den Winter erträglich: Zauberlandschaften
 
*
 und: Rock, wirklich warme Leggins, Alpaca-Woll-Socken und Schuhe, die das Christkind bringt

*
Zimtschnecken würden sicher auch helfen

*
schönster Schal überhaupt, gestrickt von einer Freundin 

*
Haube für die Tochter, zu groß, jetzt meine 

*
meine Jacke sieht ja schon nach Jacke aus  

*
 so viele spannende Sew-Alongs: 12 Letters of Handmade Fashion zum Beispiel, oder Brot und Butter; ein UFO-Abbau; und, am spannendsten für mich: Nix für Lemminge - Ihr dürft gerne raten, für welches Thema ich mich entschieden habe 

*

Und Ihr so?

Freitag, 8. Januar 2016

(Nicht) perfekt

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In meinem Stoffschrank stapeln sich sehr viele Reste, vor allem viele Jerseyreste. 
Sicher, ich versuche, aus den nicht ganz so kleinen Stücken Kinderkleidung zu nähen, und immer wieder finden sich auch kleinere Nähideen wie Mützen, Halswärmer etc., und für Applikationen kann man Reste auch brauchen. Trotzdem bleibt immer Stoff übrig, Stoff, aus dem man nichts "Richtiges" mehr nähen kann, Stoff, der mir aber auch viel zu schade ist zum Wegschmeißen. Endloses Horten macht allerdings auch nicht viel Sinn...

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Ich hatte also mal begonnen (das war vor knapp einem Jahr, denke ich), Reststücke aneinander zu fügen. Aus den vielen Jerseyresten, auch aus den kleinsten Stücken, die beim Zuschneiden so übrig bleiben, habe ich viele viele Quadrate zugeschnitten. 8 cm x 8 cm groß, sodass auch die wirklich kleinen Reste verwertet werden können. 

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Für die andere Seite der Decke habe ich etwas größere Reststücke, auch aus Webstoff, zu Streifen zusammengenäht, die ich dann wiederum zusammengefügt habe.

Weil ich für meine Restedecke kein neues Material kaufen wollte, habe ich als Zwischenschicht eine alte Fleecedecke benutzt, die wir mal als Babygeschenk bekommen hatten, die aber nicht soo schön war und hauptsächlich unbenutzt im Kasten gelegen ist. 
Zuerst hab ich also eine der gepatchworkten Seiten (die mit den größeren Resten) auf die Fleecedecke gesteppt; das hat noch ganz gut geklappt.

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Dann habe ich die Seite mit den vielen kleinen Quadraten auf die andere Seite gesteckt und angenäht - das hat dann nicht mehr so toll funktioniert. Irgendwie war das doch alles zu dick und zu schwer, meine Maschine hat ziemlich gestreikt, die Nähte (ich habe nur so viele wie unbedingt nötig gesetzt) sind doch sehr krumm und unregelmäßig geworden. Die drei Schichten sind nicht wirklich ordentlich miteinander verbunden, hier und da wellt es sich, und alles ist recht verzogen. (Mag am Jersey liegen, mag an meiner Ungenauigkeit und meinen mangelnden Quiltkünsten liegen...)
Trotzdem hab ich die Decke noch fertig gemacht und mit selbstgemachtem Schrägband - ebenfalls recht krumm - eingefasst.


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Das Ergebnis ist alles andere als perfekt genäht, sogar ziemlich stümperhaft, wenn man genauer hinsieht.

Aber eigentlich macht mir das nicht viel aus. Die Decke hat trotzdem ihren Platz auf unserem Sofa bekommen und ist sehr gemütlich und sehr warm. Außerdem sind alle meine Lieblingsfarben und viele meiner Lieblingsstoffe in dieser Decke vereint, und so ein Stück aus Resten rägt immer viele Erinnerungen und Geschichten in sich. 

Also, liebe verwurschtelte Decke, ich mag Dich trotzdem :-)

Montag, 4. Januar 2016

Des Katers neue Kleider

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Vor einem Jahr habe ich Euch - hier - den Peter vorgestellt.
In der Zwischenzeit ist der schwarze Kater zu einer Art Familienmitglied geworden und wird wirklich sehr geliebt, von beiden Kindern, aber hauptsächlich natürlich von meiner Tochter, die ihn sich ja gewünscht hatte.
Und dass der Peter im Winter draußen friert, das geht selbstverständlich gar nicht! Also wurde das Mama-Christkind damit beauftragt, ein paar Kleidungsstücke zu nähen.

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Aus lauter Resten habe ich T-Shirts, Hosen, einen Pyjama und eine Winterjacke genäht. (Die Oma hat noch Haube, Schal und Schühchen dazu gehäkelt, davon hab ich aber kein Foto.)
Wer schon mal Puppenkleidung genäht hat, weiß, dass so ein Gefuzzel nicht unbedingt schneller oder leichter zu nähen ist als "echte" Kleidung. Tatsächlich bin ich recht lang am Werkeln gewesen, zumal Peters Figur ganz offensichtlich nicht den Puppenstandard-Maßen entspricht... 

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Die Schnitte hab ich mir zusammengebastelt aus diesem Buch, der Püppi-Ausstattung von Klimperklein und Schnabelinas Puppenbody. Manches - wie die Jeans, die eher eine Jeggins geworden ist - passt auch nicht ganz optimal, aber der Peter hat mir höchstpersönlich versichert, dass das nicht schlimm ist...

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Ich wünsch Euch eine schöne Woche und für 2016 Alles Gute!